Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels


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Atemschutzausbildung

Atemschutz

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Ein Team, das ganz
vorn im Einsatz ist


Feuerwehr Im Kreis Lichtenfels gibt es rund 400 ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Lämgst absolvieren auch Frauen die körperlich anstrengende Ausbildung. Lariss Deuerling ist eine junge Frau, die sich der
Ausbildung unterworfen hat.
Text und Bild: Matthias Einwag

Nachts, 3 Uhr: der Piepser schrillt. Alarm! Der Feuerwehrmann schreckt aus dem Schlaf hoch. Schlaftrunken und instinktgesteuert fährt er in seine Kleider. Doch schnell ist er hellwach. Adrenalin wird ausgeschüttet, das Herz kommt auf Touren, der Puls beschleunigt sich. Er eilt zum Gerätehaus, schwingt sich aufs Einsatzfahrzeug und los geht's mit Blaulicht und Sirene. Noch während der Fahrt legen die Atemschutzgeräteträger ihre Ausrüstung an. Zeit zum Nachdenken bleibt ihnen nicht. Jeder Handgriff muss sitzen. Der Adrenalinspiegel steigt: Was kommt auf mich zu? Was erwartet mich am Brandort, an der Unfallstelle?

Larissa Deuerling aus Horb ist eine von rund 400 Atemschutzgeräteträger/innen im Kreis Lichtenfels. Mit 15 schon habe sie sich für die Truppmannausbildung interessiert, sagt die 20-Jährige.

Nach dieser Feuerwehr-Grundausbildung habe sie hoch motiviert weitergemacht, denn sie wollte sich zur Atemschutzgeräteträgerin ausbilden lassen. Vor wenigen Tagen bestand sie die Prüfung in der Atemschutzstrecke Burgkunstadt. Was ihre Familie, ihre Freunde dazu sagten? "Sie waren überrascht, dass ich's geschafft habe", sagt sie lächelnd, denn die Ausbildung sei anstrengend und hart. Dabei nimmt sie sich selbst ein wenig auf den Arm, denn sie war schon mit eisernem Willen dabei. In voller Montur den Burgkunstadter Weinbergweg hinauf zu steigen bringt - mit Verlaub - auch Männer an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. "Der Weinberg war das Schwierigste", bekennt Larissa Deuerling. Hinterher sei sie schweißgebadet, aber erleichtert gewesen. "Mit dem Gerät ist das Atmen oft nicht mehr so leicht wie vorher", sagt Lutz Schneider, Kreisbrandmeister und Atemschutzgeräte-Ausbilder. In der Ausbildung werde nicht nur darauf geachtet, dass der Einzelne fit ist, sondern auch wie weit er gehen kann. Eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung sei ohnehin Pflicht.
Atemschutzgeräteträger arbeiten im Team. Sie sind immer ganz vorn dabei. Erst im Einsatzfall werden die Teams aus zwei oder drei Feuerwehrleuten gebildet. Ein Atemschutzgeräteträger muss körperlich fit und psychisch belastbar sein.
Dirk Dümlein von der Feuerwehr Burgkunstadt sagt, er sei bereits als junger Feuerwehrmann an die Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger herangeführt worden. Der 33-Jährige durchlief zunächst eine umfassende Ausbildung, heute bildet er selbst aus. 24 Stunden umfasst der Lehrgang, der über fünf Tage verteilt ist. Vier Lehrgänge bietet die Kreisfeuerwehrführung jährlich an, zwei in Lichtenfels, zwei in Burgkunstadt.

Lutz Schneider, Kreisbrandmeister

"Bei meinem ersten Einsatz war ich sehr aufgeregt", bekennt Dirk Dümlein, "so dass ich glatt vergessen habe, die Flasche aufzudrehen". Das sei nicht ungewöhnlich, ergänzt Lutz Schneider, denn "Atemschutzgeräteträger haben vor dem Einsatz einen höheren Pulsschlag als ein Astronaut vor dem Start". Ein Astronaut bereite sich nämlich jahrelang auf diese Situation vor, ein Atemschutzgeräteträger hingegen werde möglicherweise mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen und in der Regel ganz plötzlich mit einer Unglückssituation konfrontiert.
Bei der Ausbildung, so Lutz Schneider, werde darauf geachtet, ob die Kandidaten geeignet sind. Sie dürfen keine Platzangst in der Röhre haben, müssen ausdauernd an der Endlosleiter strampeln und sollten psychisch gefestigt sein. Schließlich diene das auch dem Eigenschutz der Einsatzkräfte, denn der eine im Team achte stets auf seinen Partner.
"Mancher hat schon während der Ausbildung abgebrochen", fügt Lutz Schneider an. Atemschutzgeräteträger sein bedeute, einen Knochenjob zu machen und auch bei Dunkelheit genau zu wissen, was man tut.
Ängstliche Naturen sind hier ebenso fehl am Platz wie Draufgänger. Wohlüberlegtes Handeln ist in Gefahrenzonen unverzichtbar. Eine einheitliche Ausbildung ist Voraussetzung dafür. Wenn eine Situation tatsächlich unbeherrschbar zu werden droht, sollten sich eingesetzte Kräfte gewissenhaft durch den rechtzeitigen Rückzug sichern.
"Die Übung muss immer schlimmer sein als der Einsatz", sagt Dirk Dümlein. Deswegen würden bei der Ausbildung und bei Übungen die schwereren Metallflaschen verwendet, im Einsatz die leichten aus Aluminium oder carbonummanteltem dünnerem Stahl.
1900 Liter Atemluft enthält eine Flasche. Bei normaler Belastung der Einsatzkraft hält das 40 Minuten. Im Einsatz vermindert sich diese Zeit je nach Anstrengungsgrad auf 30 oder 20 Minuten. Pro Einsatzstunde, so die Faustregel, ist anschließend mit zwei Stunden Wartungszeit zu rechnen.
Neu befüllt werden die Flaschen von etlichen Stützpunktfeuerwehren selbst oder in der Atemschutzstrecke Burgkunstadt.



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Atemschutzausbildung erfolgreich!

Burgkunstadt / Landkreis Lichtenfels

Am vergangenen Wochenende wurden von Freitag bis einschließlich Sonntag elf neue Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzübungsanlage in Burgkunstadt ausgebildet. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Lutz Schneider, sowie den beiden Ausbildern Michael Kannengießer und Dirk Dümlein wurden die Feuerwehrleute auf den Umgang mit Atemschutzgeräten für den Ernstfall vorbereitet. Die 24-stündige Ausbildung umfasst den Gebrauch der Geräte, Kenntnisse über die Atmung und Atemgifte, aber auch das richtige Verhalten im Einsatz. Die Ausbildungsziele wurden zum Teil bei theoretischen Vorträgen aber auch in praktischen Übungen vermittelt. Nach einer gemeinsamen Einsatzübung und der abschließenden schriftlichen und praktischen Prüfung konnten die künftigen Geräteträger das Erlernte nachweisen. Atemschutz, welcher zum Eigenschutz der Einsatzkräfte eingesetzt wird, ist ein wirksames Hilfsmittel zur Brandbekämpfung und Personenrettung. Er ist aber oft auch bei anderen Schadensereignissen wie z. B. Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Güter notwendig. Zum Abschluss wurde jedem Feuerwehrmann bzw. Frau, eine Urkunde übereicht, welche die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang bestätigt.

Teilnehmer: Markus Heublein - Bad Staffelstein, Benedikt Kremer - Burgkunstadt, Julian Völk-Geiger - Ebensfeld, Larissa Deuerling - Horb am Main, Christian Gronau und Tobias Werner - Kösten, Stefan Schmidt - Lichtenfels, Johannes Bähr und Mario Grießer - Mainroth, Christian Ultsch - Mistelfeld, Patrick Vorndran - Weismain.
Ausbilder: Lutz Schneider - KBM Landkreis Lichtenfels, Michael Kannengießer und Dirk Dümlein - Burgkunstadt. Bericht und Bild: Lutz Schneider - lsc

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5 neue Atemschutzgeräteträger bei der Feuerwehr Altenkunstadt

Altenkunstadt – Mit der Prüfung in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises Lichtenfels in Burgkunstadt endete die dreitägige Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger. Die Feuerwehr Altenkunstadt hat nun fünf weitere Kameraden, welche für Atemschutzeinsätze zu Verfügung stehen. Ottmar Jahn hat die Teilnehmer in den theoretischen Grundlagen sowie der praktischen Handhabung bestens unterwiesen, so dass die Prüfung nur noch eine reine Formsache war. Kommandant Thilo Kraus bedanke sich bei den Teilnehmer für die gezeigte Bereitschaft verbunden mit der Bitte mit dem gleichen Engagement das Gelernte in den Übungen zu vertiefen. Nicht unbeeindruckt zeiget sich auch der Bürgermeister Georg Vonbrunn. Er dankte aber vor allem Denjenigen, welche die Ausbildung durchgeführt und Unterstützt haben.

Ausbildungsleiter und Kreisbrandmeister Lutz Schneider hatte in der Prüfung wenig zu bemängeln. Die Teilnehmer haben bewiesen, dass sie in der Lage sind auch mit Atemschutzgeräten richtig umzugehen.

Erfolgreich an der Ausbildung teilgenommen haben: Richard Danowitz, Matthias Funk, Oliver Neu, Alexander Purucker und Christoph Domes.

von rechts – Bürgermeister Georg Vonbrunn, Ausbilder und Kreisbrandmeister Ottmar Jahn.
von links – Stellv. Kommandant Marco Weidner, Ausbildungsleiter und Kreisbrandmeister Lutz Schneider, Kommandant Thilo Kraus.

Bericht und Bild – Lutz Schneider / lsc



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14 neue Atemschutzgeräteträger für den Landkreis

Burgkunstadt - Am vergangenen Wochenende wurden von Freitag bis einschließlich Sonntag 14 neue Atemschutzgeräteträger in der Atemschutzübungsanlage in Burgkunstadt ausgebildet. Unter der Leitung von Kreisbrandmeister Lutz Schneider, sowie den beiden Ausbildern Dirk Dümlein und Michael Kannengießer wurden die Feuerwehrkräfte auf die Handhabung und den Umgang mit Atemschutzgeräten für den Einsatzfall vorbereitet. Die 24-stündige Ausbildung umfasst den richtigen Gebrauch der Geräte nach Feuerwehrdienstvorschrift, Kenntnisse über die Atmung und Atemgifte, aber auch das richtige Verhalten im Einsatz. Die Ausbildungsziele wurden zum Teil bei theoretischen Vorträgen aber auch in praktischen Übungen vermittelt. Bei der abschließenden schriftlichen und praktischen Prüfung konnten die künftigen

Geräteträger das Erlernte nachweisen. Atemschutz, der für die Eigensicherung der Einsatzkräfte eingesetzt wird, dient als wirksames Hilfsmittel zur Brandbekämpfung oder bei Schadensereignissen mit gefährlichen Stoffen und Güter. Zum Abschluss wurde jedem Teilnehmer eine Urkunde übereicht, welche die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang bescheinigt. Kreisbrandmeister Lutz Schneider zeigte sich sehr erfreut über die rege Teilnahme und das gute Abschneiden der Feuerwehrmänner. Erfolgreich teilgenommen haben: Tobias Rupprecht - Burgkunstadt, Matthias Gronau - Kösten, Bernd Mohrand und Jürgen Schmidt - Mainroth, Steffen Gagel, Florian Knab, Michael Kolb, Patrick Naumann und Mirko Schulz - Michelau, Lukas Lerf und Tobias Mager - Rothmannsthal, Alexander Rehm - Schney, Dominik Müller – Schwabthal und Kevin Lindner – Schwürbitz.

Bericht und Bild – Lutz Schneider / lsc


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10 neue Atemschutzgeräteträger im Landkreis

25. bis 27. Februar 2011 bei der FF Lichtenfels

Auf Landkreisebene fand wieder eine 25 stündige Atemschutzausbildung statt. Diesen harten und schweißtreibenden Lehrgang unterzogen sich Zehn Feuerwehrleute. Ausbilder Ralf Hönninger vermittelte in der Theorie die notwendigen Kenntnisse die Ausbilder Bauer Jan Mirko in der Praxis umsetzte. Die angehenden Atemschutzgeräteträger wurden in die Funktionsweise der Atemschutzgeräte, Grundlagen der Atmung, Verantwortlichkeit im Atemschutz und das wichtigste Thema, die Einsatzgrundsätze unterrichtet. Das Team der Atemschutzwerkstatt Lichtenfels unterstützte die Ausbildung und beaufsichtigte die Teilnehmer bei den praktischen Übungen. Unter Aufsicht des zuständigen Kreisbrandmeisters für Atemschutz Lutz Schneider legten die künftigen Atemschutzgeräteträger eine schriftliche und praktische Prüfung ab. Ausbilder Ralf Hönninger dankte allen Teilnehmern für die geleistete Arbeit und gratulierte folgende Lehrgangsteilnehmer zum erfolgreichen Atemschutzgeräteträgerlehrgang.

Bericht und Bild - Ralf Hönninger FF Lichtenfels


Albert Bernd und Walter Tobias (beide FF Ebensfeld), Fuhrmann Kai und Slezak Jens (beide FF Redwitz), Hennig Daniel (FF Lichtenfels), Säum Johannes, Mager Christian, Keller Daniel, Möser Patrick und Raub Simone (alle FF Weismain).

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FF Bad Staffelstein in Gefahrgut fit

Acht Teilnehmer zu Trägern von Chemikalienschutzanzügen ausgebildet



LICHTENFELS. Die Beförderung von Gütern auf Straßen und Schienen nimmt immer mehr zu, so auch der Transport gefährlicher Güter und Stoffe. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen bedingt durch die A 73 wird daher auch die Feuerwehr bei etwaigen Gefahrguteinsätzen auf den Plan gerufen. Aufgrund unklarer Lage beim Eintreffen der Feuerwehren bei solchen Schadensereignissen müssen sich die Feuerwehreinsatzkräfte bestmöglich schützen.

Verbesserten Körperschutz bei Konfrontation mit gefährlichen Gütern und Stoffen bietet den Einsatzkräften ein Chemikalienschutzanzug. Dieser umhüllt den gesamten Körper mit einer Art zweiten Haut und ist gas- und flüssigkeitsdicht verschlossen, bedarf aber Kenntnisse zum sicheren Umgang damit.

Ausbilder Mirko Gahn (rechts) beglückwünschte zu einer erfolgreichen Lehrgangsteilnahme (von links, stehend) Michael Liebl, Thomas Engelmann, Holger Reinlein, Markus Ellner, Ron Sperling, Mario Menger, (von links kniend) Daniel Prockl und Christian Ziegler. Er betonte aber auch, daß es ein stetiges Üben mit dieser Spezialausrüstung und auch der Vertiefung der Thematik „Gefahrgut“ bedarf.

Diese Kenntnisse vermittelte Ausbilder Mirko Gahn an einem Tageslehrgang acht Atemschutzgeräteträgern der Feuerwehr Bad Staffelstein. Im theoretischen Unterrichtsteil wurden diverse Körperschutzformen, Einsatzgrundsätze und das Verhalten in Notfällen vermittelt. Schwergewicht des Lehrgangs sind jedoch die praktischen Übungen. So erlernten die Lehrgangsteilnehmer die Handhabung des Chemikalienschutzanzuges, wurden beim Tragen einfachen und erschwerten Belastungen unterzogen und übten realitätsnah einen nachgestellten Gefahrgutunfall an einem LKW.

Alle Lehrgangsteilnehmer erfüllten die Anforderungen und lösten die gestellten Aufgaben mit Bravour; sie waren voll bei der Sache und hatten den Ernst des nicht ganz ungefährlichen Einsatzlagen erkannt. Auch Kommandant Michael Ludwig überzeugte sich vom Ausbildungstand seiner Feuerwehrmänner.

Text und Bild: Mirko Gahn

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12 neue Atemschutzgeräteträger im Landkreis Lichtenfels



17.10.2010 LICHTENFELS. Ein „hartes Wochenende“ für 12 Feuerwehrleute endete mit einer erfolgreichen Prüfung zum Atemschutzgeräteträger. Der 25-stündige Lehrgang fand von Freitag bis Sonntag im Feuerwehrgerätehaus Lichtenfels statt. Ausbilder Mirko Gahn vermittelte im theoretischen Teil den Lehrgangsteilnehmern die Grundlagen der Atmung, Sauerstoffmangel, Atemgifte, Verantwortlichkeit und das wichtigste Thema, die Einsatzgrundsätze. Im praktischen Teil führte Ausbilder Ralf Hönninger die angehenden Atemschutzgeräteträger an ihre künftigen Aufgaben heran, beginnend von der sicheren Handhabung des Atemschutzgerätes, über leichte Orientierungsübungen in vernebelten Räumen bis hin zu schweren körperlichen Belastungen unter realitätsnahen Gegebenheiten.

Als Abschlußprüfung mußten die Lehrgangsteilnehmer einen Durchgang durch die Atemschutzübungsanlage des Landkreises Lichtenfels in Burgkunstadt absolvieren und ihr in kürze erworbenes Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen. Ihre praktischen Fähigkeiten beobachteten Ausbilder Mirko Gahn und das Streckenpersonal im Kontrollraum über vier Infrarotkameras. Die praktischen Übungen verfolgte der für Atemschutz zuständige Kreisbrandmeister Lutz Schneider mit großem Interesse.

Ausbilder Mirko Gahn dankte bei der Zeugnisübergabe für das Engagement und bat um eine regelmäßige Teilnahme an den zukünftigen Übungen, um das Erlernte zu vertiefen und unfallfrei aus dem Einsatz zu kommen. Mit Erfolg absolvierten den Atemschutzlehrgang: Anna-Maria Haas, René Beck und Christian Goos (alle FFJulian Bernecker (FF Michelau), Florian Jakoubek und Michael Fischer (alle FF Wallenstadt), Natascha Schmitt und Robert Neuhäuser (beide FFFrank Eckstein (FF Ebensfeld), Christopher Burkheiser (FF Unterbrunn, Thomas Hennemann und Tobias Sebald (alle FF Birkach).

Text und Bild: Mirko Gahn



10 neue Atemschutzgeräteträger im Landkreis Lichtenfels

LICHTENFELS. Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger im Landkreis Lichtenfels konnte wieder erhöht werden. Atemschutz findet bei Brandeinsätzen immer mehr an Bedeutung, denn kaum ein Einsatz an vorderster Front kann ohne Atemschutzgeräte effektiv wahrgenommen werden. Sowohl die hohen Temperaturen im Brandbereich als auch die bei der Verbrennung frei gesetzten Atemgifte erfordern aus Gründen des Eigenschutzes das Tragen von Atemschutzgeräten, sodaß die Atemschutzausbildung daher im Rahmen der Feuerwehrausbildung einen hohen Stellenwert einnimmt. Selbst von der FF Trieb erklärten sich fünf Floriansjünger für diese Aufgabe bereit, um künftig die umliegenden Feuerwehren als Atemschutzgeräteträger zu unterstützen.

Auf Landkreisebene fand daher vergangenes Wochenende eine Atemschutzausbildung statt. In einem eng gestrickten Lehrgangsplan von Freitag 15 Uhr bis Sonntag 16 Uhr unterzogen sich zehn Lehrgangsteilnehmer dieser 25-stündigen Ausbildung im Feuerwehrgerätehaus der FF Stadt Lichtenfels unter der Aufsicht der Ausbilder Mirko Gahn und Ralf Hönninger. Theoretische Un-terrichtseinheiten vermittelten die notwendige Kenntnis für die praktischen Übungen. Die Lehrgangsteilnehmer wurden so in die Funktionsweise der Atemschutzgeräte eingewiesen, über die Funktion der Atmung, die Gefahr von Atemgiften, die Verantwortlichkeit im Atemschutzeinsatz und Einsatzgrundsätzen unterrichtet.


Die Lehrgangsteilnehmer nach dem erfolgreichen Streckendurchgang in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises Lichtenfels mit Ausbilder Mirko Gahn (rechts) und Ralf Hönninger (links). Foto -gah-

Das Team der zentralen Atemschutzwerkstatt Lichtenfels unterstützte die Ausbildung und Aufsicht bei den praktischen Übungen, in den die Teilnehmer mit Personenrettung und Brandbekämpfung realitätsnah konfrontiert wurden.

Unter Aufsicht der Ausbilder wurde in der Atemschutzübungsanlage in Burgkunstadt die praktische Prüfung im Rahmen eines Streckendurchganges abgenommen; ebenso mußte das erlernte Wissen in einer schriftlichen Prüfung bewiesen werden.

Ausbilder Mirko Gahn konnte den folgenden zehn Feuerwehrleuten zur erfolgreichen Teilnahme am Atemschutzgeräteträgerlehrgang gratulieren: (v.r.u.) Christoph Lotz (FF Wallenstadt); Thomas Waldner (FF Burgkunstadt), Josef Nieto-Will (WF Veenendaal), Patrick Schratz (FF Trieb), (v.r.o.) Michael Göring (FF Köttel), Thomas Schüpferling, Stefan Persack (beide FF Trieb), Ralf Leikeim (FF Marktgraitz) und Thomas Engelmann (FF Bad Staffelstein)


Text und Bild: Mirko Gahn



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